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Kaufberatung zum Audi TT Cabrio (Typ 8N): Kleiner Roadster mit Kultcharakter

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Geschichte des Audi TT 8N Cabrio (1999 bis 2006)
  2. Modellvarianten und Sondereditionen des Audi TT Cabriolet
  3. Preisentwicklung: Was kostet ein Audi TT Cabrio (Typ 8N) heute?
  4. Die Ausstattung des Audi TT (Typ 8N) Cabriolet
  5. Schwachstellen, Probleme & Unterhalt des Audi TT Cabrio
  6. Fazit: Das Audi TT Cabrio als zeitloser Klassiker

Der Audi TT (Typ 8N) kam im Herbst 1998 als ikonischer Sportwagen auf den Markt, der vor allem mit seinem einzigartigen Design begeistert. Anfangs noch als Sorgenkind, hat sich der kleine Sportwagen dank einiger Anpassungen innerhalb weniger Jahre zum Kultobjekt gemausert - kein Wunder, dass dieses Modell mehr als 25 Jahre nach seinem Marktstart noch immer eine große Fangemeinde hat. Wer sich heute dazu entscheidet, einen Audi TT Roadster zu kaufen, wählt einen Klassiker der Zukunft. Aber was sollten Sie beim Kauf beachten? In dieser Audi TT 8N Cabrio Kaufberatung nehmen wir das Modell genauer unter die Lupe und beleuchten die Geschichte, aktuelle Preisentwicklungen sowie Ausstattung und typische Schwachstellen bzw. Probleme des Audi TT Cabriolet.

Die Geschichte des Audi TT 8N Cabrio (1999 bis 2006)

Der Audi TT der ersten Generation (Typ 8N) wurde erstmals auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert - damals allerdings noch als Konzeptstudie. Weil das Modell die Herzen vieler Autoliebhaber und der Fachbranche im Sturm eroberte, entschied sich Audi dazu, mit dem kompakten Sportwagen in Serie zu gehen: Im Herbst 1998 kam der erste Audi TT auf den Markt. Benannt nach den legendären Tourist-Trophy-Rennen auf der Isle of Man, sollte der TT Audis sportliches Image unterstreichen - mit Erfolg: Das Sportcoupé sorgte bei Audi für gute Verkaufszahlen.

Die Cabrio-Variante folgte allerdings erst ein knappes Jahr später. Der Audi TT Roadster ergänzte die bestehende Coupé-Linie und kombinierte die elegante, runde Form des TT mit dem offenen Fahrvergnügen eines Cabrios. Das kam nicht nur bei den Audi-Fans gut an: Der Audi TT zählte seinerzeit zu den beliebtesten Cabrio-Modellen und nahm es dabei sogar mit Porsche Boxster, Mercedes SLK oder BMW Z3 Roadster auf. Im Gegensatz zu seinen deutschen Konkurrenten war der Audi TT Roadster auch mit Allradantrieb erhältlich. Basierend auf der Quermotor-Plattform des Volkswagen-Konzerns, die auch für den VW Golf IV verwendet wurde, bot der TT Cabrio eine gelungene Mischung aus sportlicher Fahrleistung und stilvollem Design. Als Antrieb dienten überwiegend die Vierzylinder-Turbomotoren, die auch in VW Golf und Audi A3 bereits zum Einsatz kamen.

In den frühen Jahren nach der Markteinführung 1998 sorgte der Audi TT allerdings mit Negativschlagzeilen für Aufsehen: Es gab vermehrt Berichte über schwere Unfälle, die auf ein plötzliches Ausbrechen des Fahrzeugs zurückgeführt wurden. Diese Unfälle, die von Audi anfangs ignoriert wurden, führten allerdings zu einer umfassenden Untersuchung und letztlich sogar zu einem Rückruf, bei dem das kritische Fahrverhalten des Audi TT durch die Nachrüstung eines Heckspoilers und den Umbau von Stabilisatoren, Querlenkern und Stoßdämpfern beruhigt wurde. Später folgte die Integration des elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP), wodurch sich die Stabilität des Fahrzeugs zugunsten der Sicherheit deutlich verbesserte.

Diese Anfangsschwierigkeiten taten dem Erfolg des Audi TT allerdings keinen Abbruch, zumal der Roadster erst ein Jahr später, genauer gesagt ab Herbst 1999, folgte und deshalb nur wenige Modelle von der genannten Problematik betroffen waren. Allerdings gab es auch die Cabrio-Variante zunächst ohne Heckspoiler und ESP, denn die zusätzlichen Sicherheitsausstattungen folgten erst ab März 2000. Die Produktion des ersten Audi TT lief anschließend bis 2006, bevor mit dem Typ 8J ein würdiger Nachfolger auf den Markt kam. Vom Audi TT Roadster wurden zwischen 1999 und 2006 mehr als 90.000 Exemplare gebaut, wobei einige Quellen von 90.733 Fahrzeugen, andere wiederum von 91.387 Stück sprechen.

Modellvarianten und Sondereditionen des Audi TT Cabriolet

Vom Audi TT gab es im Laufe der Jahre verschiedene Modellvarianten und Sondermodelle, wobei die meisten Exemplare ausschließlich auf dem Sportcoupé basieren. Die Sonderedition TT quattro Sport (auch als TT QS bezeichnet) wurde von einem optimierten 1,8-Liter-Turbomotor mit 240 PS angetrieben, allerdings war das auf 1.168 Stück limitierte Modell nicht als Cabrio-Version erhältlich. Die Fans der offenen Variante musste sich anfangs mit den Standardmotoren zufriedengeben. In der Anfangszeit wurde der Audi TT Typ 8N von einem 1,8-Liter-Turbomotor mit 180 PS angetrieben, wahlweise mit Frontantrieb oder als quattro (Allrad). Alternativ stand eine quattro-Version mit 224 PS zur Auswahl.

Ab November 2000 folgte eine kleinere Modellvariante mit 150 PS, allerdings nur mit Frontantrieb. Im September 2005 wurden die Motoren überarbeitet, sodass die beiden kleineren Antriebe etwas leistungsstärker wurden: Der 180-PS-Motor lieferte künftig 190 PS, während die Leistung des 150-PS-Antriebs auf 163 PS anstieg. Ein kleines Highlight folgte im Juli 2003 mit dem Audi TT 3.2 quattro, als Audi den 250 PS starken Sechszylinder aus dem Golf R32 brachte. Alle Modellvarianten des Audi TT Roadster wurden mit einem manuellen 5- und 6-Schaltgetriebe angeboten. Nur beim Sechszylinder stand optional auch ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung.

Preisentwicklung: Was kostet ein Audi TT Cabrio (Typ 8N) heute?

Die aktuellen Preise für das Audi TT 8N Cabrio variieren je nach Zustand, Laufleistung und Ausstattung. Im Durchschnitt können Sie für einen Gebrauchtwagen im guten Zustand mit Preisen zwischen 5.000 und 15.000 Euro rechnen, wobei eine durchschnittliche Laufleistung und gute Pflege berücksichtigt wurden. Mitunter ist es auch möglich, ein gutes Schnäppchen unter 5.000 Euro zu machen, wobei die Preise tendenziell eher steigen. Wirklich gut gepflegte Modelle, in aller Regel mit trockenem Stellplatz und geringer Laufleistung, sowie eventuelle Sondereditionen oder die Variante mit Sechszylinder knacken oftmals die Grenze von 20.000 Euro. Diese Preise spiegeln den Kultstatus und die Nachfrage nach gut erhaltenen Modellen wider. Die Preise könnten in den kommenden Jahren weiter steigen, denn die Wertentwicklung des Audi TT ist aktuell sehr vielversprechend. Die Anschaffung eines gepflegten Audi TT Cabriolet kann sich deshalb lohnen.

Die Ausstattung des Audi TT (Typ 8N) Cabriolet

Der Audi TT Typ 8N war für damalige Verhältnisse vernünftig, aber nicht übermäßig ausgestattet und bot viele Annehmlichkeiten, wobei die meiste Ausstattung nur gegen Aufpreis erhältlich war und der Preis somit stark variieren konnte. Zur Serienausstattung gehörten neben dem Sportfahrwerk vor allem die Sportsitze, die in der 180-PS-Variante sowohl Alcantara-Leder als auch Sitzheizung umfassten. Als Pluspunkt hat sich in der Vergangenheit stets die hochwertige Verarbeitung mit sportlichen Akzenten und zahlreichen Aluminium-Elementen bewiesen. Der Audi TT der ersten Generation wurde serienmäßig mit Airbag-System mit Front- und Seitenairbags (inklusive Kopf-/Thorax-Luftsäcken), Klimaanlage und elektrischen Fensterhebern verkauft.

Zur Serienausstattung gehörten zudem die hellen Scheinwerfer (auf Wunsch mit Reinigungsanlage), die elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel sowie Nebelscheinwerfer. Xenon-Scheinwerfer waren allerdings nur gegen Aufpreis erhältlich, ebenso wie das Navigationssystem und das Bose-Soundsystem - allerdings war auch das serienmäßige Soundsystem für die meisten Anwendungszwecke und vor allem die persönlichen Ansprüche ausreichend. Ein Highlight bei der Roadster-Variante war das ausfahrbare Glas-Windschott, das ebenfalls zu den kostenpflichtigen Optionen zählte.

Schwachstellen, Probleme & Unterhalt des Audi TT Cabrio

Einen Audi TT der ersten Generation zu fahren, ist weder günstig noch wirklich teuer. Die Kosten für Versicherung und Steuer (ca. 121 bis 216 Euro) liegen im soliden Mittelfeld. Unter Berücksichtigung des hohen Verbrauchs zwischen 8,1 und 10,6 l/100 km gehört der Besuch an der Tankstelle deshalb zu den größten Kostenfallen, vor allem bei sportlicher Fahrweise. Weil sich Sportcoupé und Cabriolet eine gemeinsame Basis mit Golf IV und Audi A3 teilen, sind viele Ersatzteile kostengünstig und vor allem auch in den kommenden Jahren noch in ausreichender Stückzahl vorhanden. Das ist allerdings auch notwendig, denn es gibt verschiedene Audi TT 8N Schwachstellen und Problemzonen, mit denen das Cabrio in den letzten Jahren auffällig wurde. Damit Autobesitzer wissen, worauf zu achten ist, verraten wir die größten Mängel des Audi TT Typ 8N.

Verdeck mit diversen Schwächen

Das Verdeck des Audi TT Cabrio 8N war sowohl elektrisch als auch manuell erhältlich. Es steht außer Frage, dass beide Varianten in den letzten knapp 30 Jahren je nach Nutzungshäufigkeit und Stellplatz stark gelitten haben. Das Stoffverdeck ist dann mitunter nicht mehr ansehnlich, von Undichtigkeiten ganz zu schweigen. Im Fachhandel gibt es allerdings die Möglichkeit, ein passendes Ersatzverdeck oder sogar Originalverdeck zu kaufen, ebenso wie Windschott. Wer ein gebrauchtes Audi TT Cabrio kauft, der sollte allerdings darauf achten, dass die Mechanik einwandfrei funktioniert und keine Schwächen zeigt. Heißt: Das Verdeck sollte sich problemlos Öffnen und Schließen lassen und dabei keine ungewöhnlichen Geräusche machen.

Dabei ist auch darauf zu achten, dass sich die Seitenscheiben automatisch ein Stück nach unten fahren - andernfalls kann es teuer werden! Kleinere Undichtigkeiten, insbesondere im Bereich der Dichtungen, sind keine Seltenheit, allerdings sollte der Wassereintritt kein Übermaß nehmen. Das Audi TT Cabriolet besitzt eine Heckscheibe aus Glas, die zumindest nicht milchig werden kann. Dafür wird berichtet, dass sich die Verklebung im Alter auflösen kann. Wer ein elektrisches Verdeck besitzt, der sollte sicherstellen, dass die Sensoren in der Dachleiste regelmäßig gereinigt werden, um die problemlose Steuerung des Verdecks zu ermöglichen.

Karosserie zeigt wenig Rostprobleme

Die Karosserie des Audi TT 8N ist komplett verzinkt, während die Motorhaube sogar aus Aluminium besteht, sodass ein übermäßiger Rostbefall in aller Regel kein Problem darstellt. Dennoch kann es durch Schäden und Steinschläge passieren, dass Korrosion auftritt, insbesondere im Bereich der Radläufe, Seitenschweller und Türkanten. Lackschäden sind deshalb schnellstmöglich zu behandeln. Auch im Bereich des Spoilers, der meist nachträglich verbaut wurde und deshalb Schäden an der Verzinkung verursachen kann, ist nach potenziellen Roststellen zu schauen.

Apropos Heckspoiler: In der Vergangenheit war es keine Seltenheit, dass es infolge von Undichtigkeiten zum Wassereintritt in den Spoiler kommt. Beim Schließen der Heckklappe ist deshalb auf ‘Gluckergeräusche’ zu achten. Wenn sich die Seitenscheiben beim Öffnen der Türen nicht automatisch absenken oder im Display kein Hinweis auftauchen, dass die Türen geöffnet sind, ist möglicherweise das Türschloss defekt - ein typisches Problem beim Audi TT 8N. Bei der Probefahrt sollten Interessenten auf starke Windgeräusche und Klappern hören, was meist ein Indiz für falsch eingestellte Seitenscheiben oder Türen ist. Die Scheinwerfer werden im Alter leider häufiger milchig oder gelb, was sich kaum vermeiden lässt. 

Fahrwerk überzeugt mit solidem Auftritt

Das Fahrwerk des Audi TT 8N, das auch im Golf IV und dem Audi A3 zu finden ist, zeigt sind weitgehend solide und unauffällig. Allerdings bleibt unumgänglich, dass es bei hohen Laufleistungen und einem sportlichen Fahrverhalten zum erhöhten Verschleiß kommt. Dabei sind vor allem die Teile der Radaufhängung sowie Antriebswellen betroffen: Interessenten und Autobesitzer müssen deshalb mit offenen Ohren fahren und auf Knarzen, Knacken oder Quietschen achten. Ein erhöhter Verschleiß der Antriebswellen äußert sich oft durch entsprechende Geräusche während der Kurvenfahrt oder beim Gasgeben bzw. der Gaswegnahme. Bei sportlicher Fahrweise nutzen die Bremsscheiben an der Vorderachse verhältnismäßig schnell ab, während die hinteren Bremsen wegen defekter Gummitüllen an den Handbremsseilen festrosten können.

Bei Fahrzeugen bis Baujahr 2002 kam es häufiger zum Festrosten der hinteren Querlenker - ein bekanntes Problem, das vor allem durch einen Bericht der Zeitschrift ‘auto motor und sport’ ans Tageslicht kam. Im schlimmsten Fall kann der Querlenker brechen, was zum Unfall führen könnte. Rund 15 Fälle von diesen ungewöhnlichen Brüchen wurden bekannt, weshalb Audi schrieb insgesamt 15.900 Halter von Audi TT sowie der allradgetriebenen Varianten von A3 und S3 kontaktierte, um den Austausch der Gelenke und Querlenker durchzuführen. Personenschäden habe es zwar nicht gegeben und das Problem sollte mittlerweile gelöst sein, allerdings kann die regelmäßige Kontrolle nicht schaden.

Wenig Elektrik, aber viele Mängel

Der Audi TT der ersten Generation hat nicht viel Elektrik und doch kommt es in diesem Bereich zu verhältnismäßig vielen Problemen, die meist auch noch teuer zu beheben sind. Deshalb sollte bei einer Probefahrt unbedingt überprüft werden, ob die wichtigsten Funktionen gewährleistet sind. Ein defekter CD-Player oder eine nicht mehr funktionierende Lautstärkeregelung stellen in diesem Fall das kleinere Übel dar, ebenso wie Schwierigkeiten mit dem Navigationssystem, denn die Kartendaten sind ohnehin veraltet und Autofahrer nutzen mittlerweile lieber das Smartphone. Schlimmer wird es, wenn das Kombiinstrument den Dienst quittiert. Pixelfehler oder Streifen auf dem Display stören nicht nur die Optik, sondern können auch relevante Informationen verdecken.

Die Tank- oder Temperaturanzeige zeigen mitunter falsche Werte an, was im Alltag zu ärgerlichen Situationen führen kann. Sollte die Funkfernbedienung nicht mehr funktionieren, ist mit Glück nur die Batterie leer. Zu den größten Kostenpunkten gehört jedoch eine defekte Klimaanlage. Schäden an Klimakompressor, Kondensator oder ähnlichen Bauteilen knacken in aller Regel die Grenze von 1.000 Euro. Sollte die Klimaanlage nicht funktionieren, handelt es sich um ein Argument, um den Kaufpreis zu drücken - denn mit etwas Glück fehlt einfach nur das Kältemittel. Defekte Fensterheber sind möglich, aber selten.

Probleme am Antrieb werden teuer

Der Antrieb, sowohl Motor als auch Getriebe, überzeugen mit Standfestigkeit, sodass hohe Laufleistungen bis zu 300.000 Kilometer grundsätzlich kein Problem darstellen. Dennoch sind kleinere Mängel und Schwächen nicht auszuschließen. Ein Klacken beim Beschleunigen deutlich meist auf eine verschlissene Drehmomentstütze hin, was sich kostengünstig reparieren lässt. Deutlich teurer wird es, wenn die Kupplung nicht mehr richtig greift und durchrutscht, was sich durch Drehzahlschwankungen äußert. Fehlt es dem Antrieb an Leistung und Durchzugskraft, ist ein Problem mit dem Turbolader möglich. Die Wechselintervalle für den Zahnriemen (alle 120.000 Kilometer oder fünf Jahre) sind zwingend einzuhalten, um einen Motorschaden zu vermeiden.

Bei allen Motoren, egal ob 1,8-Liter-Turbomotor oder Sechszylinder, ist während der Fahrt ein Blick auf die Temperaturanzeige ratsam. Ist die Temperatur auch nach längerer Fahrt zu gering (unter 90 Grad Celsius), sind möglicherweise Thermostat oder Temperaturgeber defekt. Ist die Temperatur hingegen zu hoch, kann es zusätzlich auch Schwierigkeiten mit dem Kühlerlüfter oder der Wasserpumpe geben. Alle Mängel sind bekannt und beim Audi TT 8N nach Aussage vieler Besitzer:innen keine Seltenheit. Sollte es sich um ein Allrad-Modell (quattro) handeln, ist die Funktion des Hinterradantriebs zu prüfen: sämtliche Schwierigkeiten, egal ob mit Haldex-Kupplung oder Differenzial, verursachen meist hohe Reparaturkosten.

Beim Sechszylinder ist zudem auf ein Rasseln (Steuerkette bzw. Kettenspanner verschlissen) oder ein Klackern (Zweimassenschwungrad defekt) zu achten. Beide Probleme haben sehr teure Reparaturen zur Folge, sodass bei entsprechenden Symptomen besser davon abzusehen ist, das entsprechende Fahrzeug in die engere Auswahl zu nehmen. Beim 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das nur in Verbindung mit dem Sechszylinder erhältlich ist, können unsanfte Schaltvorgänge und starkes Ruckeln auf unterschiedliche Probleme (bspw. fehlerhafte Getriebesteuerung) hindeuten. Auch diese Problematik kann meist hohe Kosten verursachen. 

Fazit: Das Audi TT Cabrio als zeitloser Klassiker

Das Audi TT Cabrio ist eine Empfehlung wert, nicht nur für die eingefleischten Fans der vier Ringe. Die Optik des Roadsters ist zeitlos und erfrischt auch heute noch, zudem handelt es sich um einen Klassiker der Zukunft. Das garantiert den Werterhalt, möglicherweise sogar eine effektive Steigerung. Das setzt allerdings voraus, dass es sich um ein gepflegtes Fahrzeug mit geringer Laufleistung und trockenem Stellplatz handelt. Diese Voraussetzungen kann nicht jeder erfüllen. Dennoch handelt es sich beim TT Roadster um ein solides Cabriolet, das nach anfänglichen Problemen im Laufe der Modellphase sukzessive verbessert wurde und spätestens vor dem Generationenwechsel im Jahr 2006 mit sehr guter Qualität besticht. Wer mit dem TT Cabrio liebäugelt und ein solches Fahrzeug zum angemessenen Preis findet, der sollte nicht lange zögern - denn die Nachfrage ist da!

Autor des Artikels
Sönke Brederlow
Sönke Brederlow
Sönke Brederlow ist Rennfahrer, Journalist und Fahrzeugingenieur. Im Leben des Kölners dreht sich alles um das Automobil. Sönke hat ein abgeschlossenes Bachelorstudium der Fahrzeugtechnik, was ihn bei der täglichen Arbeit als Motorsport-Journalist und Rennfahrer unterstützt.
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